Berichte 2011
mit folgenden Themen
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Wintergaudi - eine schmutzige Sache (10.12)
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Hündisch verstehen - dank Bettina Patzina (25.11.)
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Preisgekrönter Pudel
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Erfolge für Laura und Sophie (30.10.)
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Der Weg zum Hund führt über seine(n) Menschen (8./9. 10.)
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Gehorsam der Hunde geprüft (23.10.)
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Olaf Riemer mit Connor in A2 aufgestiegen (03.09)
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Agility-Seminar mit Kriszta Kabei und Alex Beitl (27/28.8.)
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Die Lichtanlage ist fertig - Teil 1 bis 3 der Arbeiten (6.8./11.8./20.8.)
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Erstes Dogdance-Turnier der Hundefreunde (14.08.)
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Expactivity-Seminar bei den Hundefreunden (13.08.)
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Das neue Dach ist fertig - 1000 Dank an die Helfer (23.7.)
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Hitzeschlacht bei der Agility-Vereinsmeisterschaft und Helferessen (17.07.)
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Erfolgreiches BVC-Wochenende in Königsbrunn (09/10.07)
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Wetterfeste Agility-Sportler bilden sich beim Seminar mit Esther Ammon weiter (18/19.06)
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Enttäuschendes Ergebnis beim 2. BVC-Cup für die Scuderia Bastardi - der Spaß blieb trotzdem nicht auf der Strecke (28/29.05)
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Treiball-Seminar: Inge Graße und Elisabeth Matzich sind begeistert (14.05.)
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Sieg für Kristin Gruber beim Dogfrisbee-Turnier (07.05.)
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Agility-Turnier mit 400 Startern an zwei Tagen (30. 04/01.05.)
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Oster-Agility-Fiedler-Seminar war Auftakt für die Hundesportwochen (22.04 - 25.04.2011)
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Expactivity-Seminar: Eine interessante Sache (26.03.11)
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Bericht über Jäger-Hundehaltergespräch (25.03.11)
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Tag der offenen Tür (19.03.11)
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Eiskristalltrophy bei der First Agility Akademie (13.03.11)
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Über 20 Helfer beim RAMA DAMA - vielen, vielen Dank (12.03.11)
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Olaf Riemer und Connor sind eine Runde weiter (26./27.02.11)
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Lehrreiches Agilityseminar bei der First Agility Akademie (FAA) (12./13.02.11)
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Inge Graße ist neue Vorsitzende - Bericht über die Jahresversammlung (05.02.11)
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Dankeschön der Hunde in Not in Pfarrkirchen e.V. (Dezember 2010)
Wintergaudi - eine schmutzige Sache
Die Wintergaudi der Hundefreunde am Samstag, 10. Dezember, war nur etwas für Hartgesottene. Denn Schneeregen hatte den Platz stellenweise in eine Schlammpfütze verwandelt. Doch mit den richtigen Schuhen und der passenden Kleidung haben wir wieder mal den Unbillen des Wetters getrotzt. Weihnachtlich präsentierte sich unser Carport, eingerahmt von zwei geschmückten Christbäumen. Neben blauen Kugeln und goldenen Schleifen fand sich auch Nahrhaftes daran, das sich die Teilnehmer der Wintergaudi nach getaner Arbeit abschneiden durften. Zwei Biertische, dekoriert mit weihnachtlichen Tüchern und Adventsschmuck, waren die Arbeitsfläche unseres Küchenteams. Als Zimtwaffelbäckerinnen erster Klasse präsentierten sich Sabine Thomas und ihre Tochter Marlene, ihnen zur Seite standen Andrea und Monika Duschl sowie Franziska Durner. Bei den Temperaturen fanden Glühwein und Kinderpunsch guten Absatz. Und auch einige externe Gäste waren gekommen, um sich über den Verein zu informieren. Allerdings blieben sie lieber auf der Terrasse stehen. Sie haben halt noch keine Erfahrung, welche Ausrüstung man für eine Wintergaudi im Matsch braucht. Hoher Besuch stand mit dem Nikolaus (Rudl Durner) und dem Krampus (Felix Wagner) ins Haus. Erstaunlich: Nur Raika (Manfred Orthuber) und Tara (Elisabeth Matzich) hatten anfangs Angst vor den beiden. Doch mit Würstchen, ein wenig Geduld und viel Fingerspitzengefühl von Nikolaus und Krampus war das auch bald erledigt. Angst wegfüttern - das war der Weg.
Mit der Reise nach Jerusalem startete das adventliche Programm. Alle Teilnehmer hatten Nikolausmützen auf und machten sich zu weihnachtlicher Musik mit ihren Vierbeinern auf den Weg rund um die Stühle. Siegerin war hier Sophie Hammerl, die Karin Schmidbauer auf den zweiten Platz verwies.
Beim adventlichen Gaudi-Parcours galt es, ein Schnapsglas mit Inhalt (wahlweise auch ohne Alkohol) auf einem Tablett zu balancieren und den Hund mit lockerer Leine neben sich zu führen. Dann musste der Hund einen Nikolausstiefel aus Rupfen apportieren und der Besitzer Schubkarren oder Leiterwagen schieben. Wegen des tiefen Bodens haben wir darauf verzichtet, den Krampus und Nikolaus hineinzusetzen. Auf einem Podest mussten die Fellnasen ins Platz geschickt werden und die Besitzer stimmten ein Weihnachtslied an. Lautstarker Sänger war hier Jens Lederle. Fanny nahm es wie immer gelassen. Enges umrunden eines Nikolausstabes, Slalom gehen - und schon waren die Starter wieder am Ziel, wo die letzte Aufgabe wartete: Von Nikolaus und Krampus Futter annehmen. Dank der guten Vorarbeit der beiden auch kein Problem.
Die Dogdance-Truppe von Nicole und Laura Müller erfreute mit kurzen Vorführungen zu Weihnachtsmusik. Mit dabei: Veronika Harris, Barbara Hager, Laura Müller, Sophie Hammerl, Inge Graße.
Am Ende des Nachmittags waren sich alle einig: Die Wintergaudi war eine schmutzige Angelegenheit. Aber der Spaß hat das alles vergessen gemacht.
Abends ging es bei der Weihnachtsfeier in der Radlerrast weiter. Die Wirtin hatte sogar den Holzofen geheizt und das kam den verfrorenen, aber mittlerweile wieder sauberen Hundefreunden sehr entgegen. Inge Graße hielt einen Jahresrückblick, den Barbara Hager mit Bildern per Beamer untermalte. Und zum ersten Mal überreichte Bettina Durner die neue Währung der Hundefreunde: Einige treue Helfer und Sponsoren bekamen als kleine Aufmerksamkeit den so genannten Hundefreunde-Taler. Er hat einen Wert von fünf Euro und kann im Vereinsheim in Kuchen, Brotzeit und Getränke umgesetzt werden.
Eine Bilderseite findet sich hier.
Hündisch verstehen - dank Bettina Patzina
Hündisch verstehen war der letzte von drei Themenabenden in diesem Jahr bei den Hundefreunden Eggenfelden getitelt. Und das Vereinsheim war bis auf den letzten Platz besetzt. Bettina Patzina, die derzeit eine Ausbildung zur Verhaltenstherapeutin für Hunde in der Schweiz absolviert, brachte das Thema kurzweilig an den Mann oder die Frau. Mit einer PowerPoint-Präsentation räumte sie auf mit Falschinformationen, was die Sprache und die Zeichen eines Hundes betrifft. So ist zum Beispiel Schwanz wedeln nicht immer freundlich gemeint, ist ein gähnender Hund alles andere als müde. Sie erklärte die Walaugen und ihre Bedeutung. Und auch, warum sie froh ist, wenn ein Hund knurrt. Den theoretischen Teil unterbrach Bettina immer wieder mit Filmen, die sie von ihren eigenen Hunden und ihrer Tochter Franziska aufgenommen hatte. Und so mancher Vereinshund fand sich per Beamer auf der Leinwand wieder. Jeder konnte sich dann das Verhalten seines Hundes erklären und bei vielen stellte sich ein AHA-Effekt ein. Auch Fragen einzelner Hundehalter beantwortete Bettina ausführlich. Gegen 23 Uhr war der Abend zu Ende. Und die drei Stunden vergingen wie im Flug. Und, die Hundefreunde werden Bettina im nächsten Jahr um eine Wiederholung bitten.
Der Weg zum Hund führt über seine(n) Menschen
Die Trainer der Hundefreunde Eggenfelden sind ständig um Weiterbildung bemüht. Etliche Seminare haben sie daher in diesem Jahr besucht, um Neues für den Unterricht am Platz zu erfahren. Am 8. und 9. Oktober waren Bettina Patzina und Waltraud Bernert in Bernau, im Stammhaus von animal learn. Sie haben am Seminar mit Martina Scholz (Autorin der Bücher: Stress bei Hunden und Calming Signals
Workbook, beide erschienen im animal learn Verlag) teilgenommen, in dem es um Rhetorik der Trainer, um Kommunikationsformen und Wahrnehmung ging. Ihr Fazit: Beschäftigt man sich mit Hundeerziehung, wird schnell deutlich, dass das Training des Hundes auch sehr viel durch seine Bezugsperson beeinflusst wird. Als Trainer hat man es also in aller Regel nicht nur mit dem Hund allein, sondern mit einem Mensch-Hund-Team zu tun. Deshalb ist es wichtig, im Umgang mit beiden geschult und sich über die Auswirkungen der wechselseitigen Beeinflussung im Klaren zu sein. Martina Scholz stellte zunächst dar, auf welche Weise sich Mensch und Hund gegenseitig beeinflussen können und auf was man als Trainer folglich achten sollte.
Anschließend ging es um die „Kunst zu lehren“. Es ist eigentlich immer eine Verhaltensänderung der Menschen nötig, damit der Hund sich auch ändern kann. Das sollte aber immer mit gegenseitigem Verständnis und Respekt verbunden sein. So ging es im Seminar um Grundlagen der Mensch-Mensch-Kommunikation, darum, dass die eigene Wahrnehmung (Wahrheit) nicht die des Gegenübers sein muss. Themen waren Toleranz und Geduld, das positive Herausheben, Grundlagen der natürlichen Rhetorik (zuhören, Interesse zeigen, loben, Emotionen zulassen/einbringen), Kommunikationssperren (Befehle, mahnen, drohen, Schuldzuweisungen, Konfrontation). Am Ende wurden auch Fallbeispiele durchgespielt.
Preisgekrönter Pudel
Judith Lemke war mit ihrem Pudel Sam „Standing Ovation“ vom Figaro in den vergangenen Monaten auf etlichen Ausstellungen unterwegs - und das sehr erfolgreich. Sie berichtet ausführlich von ihren Platzierungen, aber auch, wie diese Shows grundsätzlich ablaufen:
- Die Hunde werden in verschiedene Altersklassen eingeteilt: 6 – 9 Monate Jüngstenklasse, 9 – 18 Monate Jugendklasse, 15 Monate – 8 Jahre offene Klasse, alternativ 15 – 24 Monate Zwischenklasse, ab 8 Jahre Veteranenklasse. Hat der Hund in drei unterschiedlichen Ländern gewonnen, darf er in der Championklasse starten (dafür zählen nur Siege in der Zwischenklasse oder offenen Klasse).
- Pudel werden getrennt nach Farben und Geschlecht gerichtet. Schwarze, Weiße und Braune laufen gegeneinander. Apricot (das sind wir), Graue und Rotfarbene laufen gegeneinander.
- Pudel werden nach Größe unterschieden. Zuerst laufen alle Großpudel der Farben schwarz, weiß und braun in den unterschiedlichen Altersklassen gegeneinander. Danach alle Großpudel in apricot, grau und rot. Dann kommen die Kleinpudel, die Zwergpudel und zum Schluss die Toypudel.
- Bewertet werden Gangwerk, Körperbau, Gebiss, Ausstrahlung und Charakter.
- Es gibt fünf mögliche Formnoten: ohne Bewertung (Hunde, die im Ring nicht laufen wollen), disqualifiziert (Hunde, die im Ring Zähne zeigen o.ä.), genügend (der Hund ist ein nettes Haustier), gut (das ist die Mindestandforderung der Pudelklubs für die Zuchttauglichkeit), sehr gut (der Hund hat einen kleinen Fehler, diese Note wird sehr häufig bei Großpudeln vergeben) und zum Schluss das Vorzüglich (die höchste Formwertnote).
- Alle Hunde, die die Note Vorzüglich erhalten haben und mindestens in der Zwischenklasse gemeldet sind, laufen dann nochmal gegeneinander um den Siegerplatz, das ist das so genannte CACIB (auf einer internationalen Ausstellung), auf einer nationalen Ausstellung nennt man das CAC. Der Zweitplatzierte erhält das Reservecacib. Das CACIB bzw. CAC ist das wichtigste an einem Ausstellungssieg. Denn in jedem Land braucht man eine gewisse Anzahl von CACIB`s und CAC`s, um Champion zu werden.
- Das war noch nicht alles. Der schönste CACIB- Rüde und die schönste CACIB- Hündin laufen zum Schluss noch um das BOB (Best of Breed) = Rassebester. Der Verlierer der beiden Hunde bekommt dann automatisch das BOS (Best of Sex) und darf sich schönster seines Geschlechts nennen. Diese beiden Titel BOB und BOS bringen einen Aussteller nicht weiter, um einen Championtitel zu erlangen. Sie sind quasi nur ein Zucker`l oben drauf.
- In einem typischen Richterbericht steht folgendes drin:
Kleinpudel apricot, Rüde, Sam vom Figaro, Jugendklasse 10.04.2011:
Jugendlicher gut aufgebauter Rüde mit sehr gutem Ausdruck, korrekt in Größe und Format, korrekter Kopf mit sehr gutem Auge, gute Ober- und Unterlinie, korrekte Brusttiefe, gut gestellt und gewinkelt, sehr gutes Gangwerk, sehr freundlich und temperamentvoll. Formwertnote: Vorzüglich 1. Platz, Jugendbester CAC und BOB
Die Erfolge von Judith und Stan:
Wir starteten am 27.02. in Graz auf der Internationalen Ausstellung mit gerade mal 9 Monaten. Stan erhielt V1, JugendCAC, 1. Anwartschaft auf den österreichischen Jugendchampion und auch noch das BOB. Wir platzen vor Stolz. Danach gings am 20.03. nach München, auch eine internationale. Krümelkeks bekam wieder V1, JugendCAC, 1. Anwartschaft auf den deutschen Jugendchampion. Am 02.04 und 03.04. ging´s dann gleich weiter nach Berlin. Der erste Tag war die Internationale Ausstellung. Uns richtete ein irischer Richter, vor dem ich wahnsinnig nervös war. Ich war so durch den Wind, dass ich nicht mal bemerkte, das er deutsch sprach, sondern antwortete auf jede deutsche Frage brav auf englisch. Er war jedoch so begeistert von unserem Hund, dass er ihm wieder ein V1, JugendCAC, 2. Anwartschaft auf den deutschen Jugendchampion und das BOB gab. Am zweiten Tag war es dann eine nationale Ausstellung. Stan erhielt wieder ein V1 und das JCAC, somit war das die 3. Anwartschaft auf den deutsch Jugendchampion. Außerdem wurde dort der Tagestitel „Berlinjugendsieger“ vergeben, den wir auch noch mit nach Hause nehmen konnten. Eine Woche später am 10.04. waren wir in Wieselburg. Der Richterbericht steht oben. Dort holten wir uns wieder ein V1, JugendCAC, 2. Anwartschaft auf den österreichischen Jugendchampion und das BOB. Am 22.05. in Salzburg konnte sich Stan wieder das V1, das JugendCAC und das BOB sichern. Dort bekamen wir die 3. Anwartschaft auf den österreichischen Jugendchampion. Das war mal wieder nichts für meine Nerven. Auf dieser Ausstellung hatten wir wahnsinnig viel Konkurrenz aus Deutschland, Polen, Tschechien und Österreich und dann doch zu gewinnen, war grandios. Mit der 3. Anwartschaft hatten wir alle Bedingungen erfüllt und durften uns ab dem Tag österreichischer Jugendchampion im Alter von gerade mal 12 Monaten nennen. Am 18.06. gings nach nach Erfurt. Furchtbare Stadt, furchtbares Messegelände, schreckliches Hotel. Aber unser Stan war wieder in Bestform. Er bekam das V1, JCAC, BOB. Das war die 3. Anwartschaft auf den deutschen Titel und somit war er deutscher Jugendchampion. Hurra! Etwas aufgepuscht von unserem tollen Erfolg stand als nächstes am 13.08. und 14.08. Innsbruck vor der Tür. Ich hatte kurz mal nachgerechnet und festgestellt, dass Standing am 13.08. ja genau 15 Monate und 1 Tag alt war und somit in der Zwischenklasse starten konnte. Also den Hund gemeldet und los ging´s. Im Vorfeld wurde ich allerdings von einigen Züchtern niedergemacht. Der O- Ton mancher lautet: "Also nur, weil man den Rüden dem Datum nach in der Zwischenklasse melden kann, tut man das aber noch lange nicht. Das muss ja in die Hose gehen. Als ob der Hund eine Chance hätte, wenn er im Ring mit den Championklasse Rüden steht.“ In Innsbruck angekommen, verließ mich zunächst der Mut, als ich den Ausstellungskatalog sah. Stan in Konkurrenz mit wirklich nur Championklassehunden! Aber gut Augen zu und durch. Gegen alle Erwartungen erhielt er das V1, sein erstes CACIB und die Anwartschaft auf den östereichischen Champion. Am zweiten Tag lief es genauso gut, wieder V1, CACIB und die 2. Anwartschaft. Am 20.08. und 21.08. versuchten wir unser Glück in Leipzig. Stan schaffte es auch in Deutschland auf seiner ersten Internationalen Ausstellung in der Zwischenklasse, sich das V1 und das CACIB zu holen. Außerdem erhielt er seine 1. Anwartschaft zum deutschen Champion. Am zweiten Tag war es eine nationale Ausstellung und auch hier erhielt er in sehr guter Konkurrenz das V1, CAC und die 2. Anwartschaft. Insgesamt brauchen wir für den österreichischen Champion 4 Anwartschaften und für den deutschen 5 Anwartschaften. Diese zwei Titel möchte ich mit ihm noch bis zum Ende der Zwischenklasse erreichen. Es ist bisher nur einmal einer Züchterin in Deutschland gelungen, mit einem Rüden in der seltenen Farbe apricot aus der Zwischenklasse in die Championklasse zu wechseln. Wir wollen die zweiten sein. Für den internationalen Titel brauchen wir nur 5 Anwartschaften aus drei verschiedenen Ländern. Da wir jetzt schon 4 haben, werden wir mal nach Tschechien oder Polen fahren, um uns den internationalen Champion zu sichern. Aber zurück zu den Ausstellungen. Eine hab´ ich noch: Wir wagten uns am 25.09. in die Höhle des Löwen. Wir fuhren zur Bundessiegerausstellung nach Tulln/Wien. Das wir dort nur mit der internationalen Elite im Ring stehen würden, war mir klar. Standing Ovation hat´s geschafft. V1, CACIB, BOB und ist somit „Austria Winner 2011“.
Warum schreib ich so ausführlich? Viele Aussteller werden oft falsch verstanden, oder es entsteht der Eindruck, dass es „unwichtiges Zeug“ sei. Ich kann von mir nur sagen: Einmal vom Ausstellungsfieber gepackt, kommen die wenigsten wieder davon los! Judith Lemke
Erfolge für Laura und Sophie
Laura Müller und Sophie Hammerl sind in Zusmarshausen beim Dog-Dance-Turnier gestartet. Und haben die Vereinsfarben dort gut vertreten. Sophie erreichte mit Lucky einen zweiten Platz. Mit Marrys belegte Laura Platz vier und mit Buffy Platz fünf. Beide Mädchen sind in einem starken Teilnehmerfeld gestartet. Herzlichen Glückwunsch an Euch und weiter so.
Gehorsam der Hunde geprüft

Fuß, Sitz, Platz – darum und um weitere Gehorsamsübungen ging es bei der Begleithundeprüfung derHundefreunde am vergangenen Sonntag. Leistungsrichter Andreas Strieder bewertete die Teams, die Prüfung leitete Waltraud Bernert. Die vier Eggenfeldener Starter hatten sich mit Trainerin Elisabeth Matzich in nur fünf Übungs-Einheiten vorbereitet. Leider haben zwei Hund-Mensch-Paarungen nicht bestanden. Auch von außerhalb des Vereins gab es einen Teilnehmer. Nach einem theoretischen Test ging es zum Gehorsamsteil auf den Platz. Hier mussten die Prüflinge die Gehorsamsübungen nach einem starren Schema zeigen. Der dritte Prüfungsteil, der Verkehrsteil, führte Prüflinge und Hunde auf den Stadtplatz, in den Stadtpark und ins Sportzentrum. Richter Andreas Strieder, Trainerin Elisabeth Matzich und Prüfungsleiterin Waltraud Bernert konnten zur bestandenen Prüfung gratulieren Eduard Treutlein mit Timo und Lucky (Mix), Silvia Haller mit Lizzy (Border Collie), Sabrina
Erber mit Tara (weiße Schäferhündin) und Jürgen Laschinger mit Amor (Elo).
Was den Hundefreunden besonders gefiel: Andreas Strieder hat ganz klar Stellung bezogen, was er von einem Leinenruck hält - gar nichts. Wenn er das bei einem Teilnehmer sieht, führt das in Zukunft sofort zur Disqualifikation. Ebenso missfällt ihm ein rüder und barscher Ton bei den Kommandos. Diese Zeiten im Umgang mit den Hunden seien vorbei. Seine Aussagen waren ganz im Sinne der Hundefreunde, die sich ja einen fairen und gewaltfreien Umgang mit den Hunden auf die Fahnen geheftet haben - auch, wenn es dann öfter mal länger dauert, zum Erfolg zu kommen.
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Olaf Riemer mit Connor in A2 aufgestiegen - Gratulation!!!
Am ersten Wochenenende im September hat Olaf Riemer mit Connor in Schwandorf den Aufstieg in die Agility-Klasse A2 geschafft. Das haben sich die beiden wirklich hart erarbeitet und sind nach 3 Jahren Turniererfahrung zu einem super Team zusammengewachsen. Die Geschwindigkeit und Power von Conner musste erstmals gebändigt werden und dazu haben die beiden viele Seminaren besucht, sind auf vielen Turnieren gestartet und haben auch zwischendrin wieder Basics wie Sprungtraining und Führtechniken ganz groß geschrieben. Das letzte Seminar von Alex Beitl und Kristza Kabei bei uns auf dem Platz gab dabei den letzten Ausschlag für den Erfolg, denn die Trainer gaben dem Team das nötige Vertrauen in die eigenen Leistungen. Die Ausdauer hat sich ausgezahlt und in einem anspruchsvollen Parcours konnten Olaf und Connor ihre drei Qualifikationsläufe für den Aufstieg in A2 absolvieren. Wir wünschen dem Team weiterhin viel Erfolg im Agilitysport.
Anspruchvolles Agility-Seminar mit Kriszta Kabei und Alex Beitl
Am letzten Augustwochenende wurden den Teilnehmern des Agility-Seminars trotz Wetterkapriolen viel abverlangt. Denn zu Gast waren zwei erfolgreiche Seminarleiter, die im Agilitysport einen großen Namen haben. Alex Beitl ist internationaler Leistungsrichter im swhv und war mit seinem Hund "Gise" auf der WM vertreten. Kriszta Kabei ist mehrfache WM-Teilnehmerin und startete in diesem Jahr gleich mit 2 Hunden. Die teilnehmenden Teams waren bunt gemischt und neben Beginner bis hin zu "Starter" an der WM-Quali waren auch 7 Gäste aus Österreich vertreten.
Schwerpunkt des Seminars lag beim erkennen der optimalen Lauflinie für Hund und Führer, Timing und genaues erkennen der Punkte wo den Hunden geholfen werden muss. Führtechniken, richtige Parcourebegehung und der Aufbau von Vertrauen waren zusätzliche Themen.
Am Samstag wurden die Teams bei Dauerregen, Wind und kühlen 13 Grad auf die Probe gestellt - die Agilityläufer liesen sich Ihre gute Laune nicht verderben und eröffneten kurzer Hand die Gühweinsaision. Am Sonntag wurden sie mit idealem Trainingswetter entschädigt und konnten nochmals so richtig Gas geben und Grenzbereiche austesten.
Beide Seminarleiter arbeiten so individuell, das jedes Team seinen optimalen Laufweg finden konnten - natürlich immer im Rahmen von Trainingstand und körperlichen Möglichkeit von Hund und Herrchen.
Mit schweren und müden Glieder,aber zufrieden mit den Leistungen verliesen am Sonntag die Teilnehmer den Platz und freuen sich schon drauf, das gelernte umzusetzten. Die Agility-Läufer genossen wieder mal ein tolles Seminar bei den Eggenfeldener Hundefreunde und freuen sich auf Kommende.
Großen Dank an Olaf Riemer für die Organisation des Semiars sowie Andrea Duschl, die an den beiden Tagen für das leibliche Wohl sorgte.
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Erstes Dogdance-Turnier der Hundefreunde
Rottaler Sommerturnier - so haben die Hundefreunde Eggenfelden ihr erstes Dogdance-Turnier genannt, für das Laura Müller (Bild unten) im Flyer per Bild mit ihrer Marrys Werbung gemacht hat. Am Sonntag, 14. August, war es nun soweit. Und alles lief bestens, dank der tollen Untersützung durch Trainerin Nicole Müller. Was den Hundefreunden an fachlichem Wissen fehlte - bei ihr war immer Rat zu holen. Es war schon einiges zu tun, um sich bei der Premiere gekonnt zu präsentieren. Zum Beispiel musste eine Bande für das 12x8 Meter große Zelt genäht werden. Sie ist aus mehreren Einzelteilen und kann flexibel verwendet werden. Dafür haben sich die Hundefreunde einen Sponsor gesucht. Am Freitag schon ging es an den Aufbau des Zeltes. Am Sonntag wurden Pavillons als Schutz vor der Sonne rundherum gestellt. Ein professionelles Auftreten war den Hundefreunden gewiss. Davon konnte sich auch Eggenfeldens Bürgermeister Werner Schießl (Bild oben mit Nicole Müller) überzeugen, der das Turnier mit einen Grußwort eröffnete. Und sich am Rande des Geschehens über den Verein und sein Angebot informierte.
Rund 20 Tänzer gingen den Start, teils mit witzigen Kostümen. In der Profiklasse 1 siegte Sandra Etterer mit Summer vor Lizzy Herold mit Pearly und Laura Müller mit Marrys. Sie trat auch noch mit Buffy an und belegte mit dem Beagle den vierten Platz.
In der Profiklasse 2 ging nur Tina Tschech mit Shadow an den Start, der Sieg war ihr so natürlich gewiss.
In der Funklasse waren aus Eggenfelden dabei: Sophie Hammerl mit Lacky zu „Rolling in the deep“ (Adele) und Barbara Hager mit Cindy zu „Mein Freund“ (Mia).
Das Küchenteam versorgte Tänzer und Zuchauer bestens mit Gegrilltem, Salaten und Kuchen. Und der Eiskaffee hatte bei dem heißen Wetter Hochkonjunktur.
Alles in allem: Die Hundefreunde haben sich in einer neuen Disziplin als Turnier-Gastgeber bestens präsentiert und sich für weitere Veranstaltungen dieser Art empfohlen. Das bescheinigten auch die drei Richterinnen Sabine Rutschmann, Regina Schenkermeier und Isabella Rauscher. Ihnen auch einen herzlichen Dank für die gute Zusammenarbeit.
Ein Dank auch an die Inntaler Hundesportfreunde, die mit ihrem Vorsitzenden Karl-Heinz Kempf den ganzen Tag interessierte und fachkundige Zuschauer waren.
Ein weiterer Dank gilt unseren Sponsoren, soweit sie genannt werden wollen: Frau Meier von Katz und Hund in Winhöring, Zoo Hohlweg in Pfarrkirchen und Powerdog.
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Expactivity-Seminar bei den Hundefreunden
Einen Erfolg hatten alle Teilnehmer des Expactivity-Seminars am 13.8. auf dem Platz der Hundefreunde Eggenfelden: Alle Hunde haben gut mitgearbeitet, waren motiviert, konzentiert, einfach bei der Sache. Vormittags und nachmittags hat Seminarleiterin Petra Ertl von "Happy Wolf" jeweils eine Gruppe drei Stunden lang in diese trendige Arbeit mit dem Hund eingewiesen und die Teilnehmer auf absolutes Neuland geführt. Über ein Lochbrett gehen, balancieren auf einer Leiter, die Stickleiter meistern - nicht alle Hunde haben sich gleich beim ersten Mal getraut. Aber mit Geduld, Belohnung für den kleinsten ersten Schritt hatte jeder Teilnehmer Fortschritte erzielen können. Bei den großen Hunden freilich mit viel Kraftaufwand der Hundeführer, denn der Hund muss bei der Arbeit an diesen Geräten auf jeden Fall mit dem Arm unter dem Bauch oder dem Brustkorb gesichert werden. Und bei Hunden um die 40 Kilo nicht unbedingt ein Honigschlecken. An solchen Geräten werden auch Rettungshunde ausgebildet. Der Unterschied: Diese werden geschult, alleine zu arbeiten. Im Expactivity dagegen wird sehr viel Wert auf das Miteinander von Herrchen und Hund gelegt und der Hund stets begleitet. Denn bei dieser Arbeit geht es unter anderem auch um den Aufbau von Vertrauen, aber auch um ein sich stetig steigerndes Selbstvertrauen des Hundes.
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Die Lichtanlage ist fertig - Teil 1 bis 3 der Arbeiten
Teil 1 (6.8.): Endlich ist es soweit: Die Arbeiten an der Lichtanlage haben am 6.8. begonnen. Sie waren schweißtreibend, anstrengend, aber dank eines klasse Helfer-Teams auch erfolgreich. Von einer Fachfirma haben wir den Graben für die Kabel ausheben lassen - mit dem Minibagger. 106 Meter vom Clubheim bis zum Welpenplatz und dann noch vom Bauwagen zum Carport. Die Firma Eckbauer aus Wurmannsquick hat einen super Baggerführer geschickt und wir waren verwundert, wie schnell dieser vorankam. Dass Raika von Manfred Orthuber den Graben als ihren persönlichen Spielplatz angesehen hat und darin rauf und runter jagte - wir haben es ihr gegönnt. Allerdings ging unser Plan, den Graben selbst zuzuschaufeln, nicht auf. Dafür waren zu wenig Leute bereit zu helfen. Also hat das auch die Firma übernommen. Bis zum frühen Nachmittag war der Bagger im Einsatz. Damit man dann alle Masten getrennt schalten kann, haben wir vier Kabel (insgesamt rund 400 Meter) in ein Sandbett gelegt und so ganz nebenbei elf Kubikmeter Sand per Hand bewegt. Natürlich ein Warnband verlegt. Das Verdichten mit einem Rüttler hat Ludwig Haslinger übernommen. Beim Arbeitseinsatz in Küche und am Gelände waren außer den beiden bereits Genannten noch dabei: Inge Graße, Klaus Bernert, Helmut Bauer, Chris Hager, Rudl Durner, Waltraud Bernert, Maria und Andrea Duschl, Sophie Hammerl, Nicole und Laura Müller, Babs Hager und Bettina Durner.
Teil 2 (11.8.): Es geht ans Betonieren. Die Löcher für die Masten sind ausgehoben, 60x60x80 cm groß. Klaus Bernert hat Vorrichtungen für die Gewindestangen gebaut. Und den Beton bestellt. Drei Kubikmeter, weil er gleich noch andere Flächen betonieren will, zum Beispiel bei den Mülltonnen. Beton schaufelt sich auf jeden Fall härter als Sand, das merken die Helfer bald. Und der Weg bis zum Welpenplatz wird mit den schweren Schubkarren lang. Aber es klappt prima, das Wetter spielt mit, eine weitere Etappe ist geschafft. Außer Klaus waren mit dabei: Inge Graße, Waltraud Bernert, Bettina Durner, ihre Tochter Franziska und deren Freund Felix.
Teil 3 (20.8.): Die vier Masten werden gesetzt und das ohne technische Hilfsmittel, nur mit vier Stricken und Muskelkraft. Zuerst einmal geht es aber ans Montieren der Leuchten und Zusammenschließen der Kabel noch am Boden. Da bekommen die Hundefreunde fachmännische Hilfe. Spannend ist das Aufstellen der Masten. Alles funktioniert nach Plan. Die Gewindeschrauben sind dank einer von Klaus Bernert gebauten Vorrichtung bestens ausgerichtet. Helmut, Bauer, Manfred Müller, Manfred Orthuber und Rudl Durner hängen sich in die Seile und ziehen die Masten in die Höhe. Mehr als anstregend, aber sie meistern alles mit Bravour. Bis mittags ist alles fertig und die Lampen brennen. Und Inge Graße, Waltraud Bernert und Bettina Durner tischen den fleißigen Arbeitern noch ein Essen auf. Ei
nen ersten Test, wie ein Teil der Strahler den Platz ausleuchten, gab es am Samstagabend. Alle sind noch nicht angeschlossen.
Mit dem Bau der Lichtanlage ist jetzt ein Thema erledigt, dass den Verein nahezu vier Jahre lang beschäftigt hat. Für dieses Jahr ist das auch die letzte größere Aktion am Hundeplatz.
Wieder einmal einen herzlichen Dank an alle, die sich für den Verein geschunden und geplagt haben.
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Das neue Dach ist fertig - 1000 Dank an die Helfer
Endlich haben wir ein neues Dach über dem Kopf. Das alte war schon undicht und es hat reingeregnet. Zu verdanken ist es natürlich - wie so viele andere Dinge auf unserm Hundeplatz auch - Klaus Bernert und seinen Helfern. Eine Hitzeschlacht war der erste Arbeitseinsatz am Samstag, 16. Juli. Den ganzen Tag pralle Sonne. Und am meisten schinden mussten sich Klaus, Rudl und Franz an diesem Tag mit der Beseitigung der alten Dachpappe. Aber sie haben es sogar noch geschafft, die neue Dachfolie und gesamte Lattung anzubringen. Somit war erst mal alles dicht. Ins Solarium mussten sie danach bestimmt nicht mehr. Am Samstag, 23. Juli, kam dann endlich nach einigen Verzögerungen bei der Lieferung das neue Trapezdach drauf. Das ging schnell. Weitere Helfer an diesem Tag waren Helmut und Thomas. Euch allen einen herzlichen Dank. Aber auch an Maria, die jetzt, wo der größte Umzugsstreß von ihr und Andrea vorbei ist, die Männer vorzüglich bekocht hat.
Ein Dank gilt aber auch unserem Nachbarn, der Firma syscotec, die uns einen Stapler geliehen hat, und der Firma Schmidbauer für Bleche.
Nochmal vielen Dank an alle Helfer. Damit wir alle ein trockenes und warmes Plätzchen haben, habt Ihr Euch wirklich geschunden. |
Hitzeschlacht bei Agility-Vereinsmeisterschaft und Helferessen
In zwei Starterklassen haben die Hundefreunde Eggenfelden auf ihrem Trainingsgelände in Mitterhof die Agility-Vereinsmeisterschaft ausgetragen. Bis 10.00 Uhr trudelten alle Agilityläufer auf dem Platz ein und richteten sich für eine Hitzeschlacht ein. Schattenplätze waren schon von morgens an begehrt und das Hundeplanschbecken war ständig besucht. In drei Parcouren von Bettina Patzina maßen sich dann neben den Turniergängern auch die Senioren und Beginner. Letztere hatten zum ersten Mal die Möglichkeit, ein bisschen Turnierluft zu schnuppern und sich mit ihren Hunden zu beweisen. In einem A-Parcours mit so manchen Verleitungen, einem kurzen knackigen Jumping für alle sowie bei einem Tunnelspiel, das es in sich hatte. Alle gaben bei den hochsommerlichen Temperaturen ihr Bestes und freuten sich dann schon auf das parallel vorbereitete Helferessen. Im Anschluss stürzten sie sich auf das leckere Buffet und Grillfleisch und ließen die Agility-Aktionen des Vereins Revue passieren. Nachdem sich alle gestärkt hatten,wurden die Gewinner der diesjährigen Agility-Vereinsmeisterschaft geehrt.
Bei den Anfängern setzte sich Laura Müller mit Beagle Duffy an die Spitze, gefolgt von Sophie Hammerl mit Chiwawa Lucky und Sabrina Erber mit der weißen Schäferhündin Tara. Bei den Profis, die auch beim Bayerischen Vereinscup an den Start gehen, siegte Barbara Hager mit ihrer Mischlingshündin Cindy. Der zweite Platz ging an Bettina Patzina mit Leihhund Border-Mix Lucky. Mit ihrer Mischlingshündin Paula belegte sie noch den dritten Platz. . Bei dem heißen Wetter am Sonntagvormittag war das Turnier eine Herausforderung für Hund und Hundeführer.

Sieger und Erstplatzierte bei der Vereinsmeisterschaft der Hundefreunde im Agility (v.l.): Bettina Patzina, Sophie Hammerl, Sabrina Erber und Barbara Hager.
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Erfolgreiches BVC-Wochenende in Königsbrunn
Am letzten BCV-Wochenende ging die Reise nach Königsbrunn. Dort erwartete uns neben dem schönen Hundenplatz eine hervorragende Campingwiese und schwül/heißes Wetter mit Schauern und Gewittern. Gemeinsam mit den Agilityläufern der Inn-Salzacher richteten wir uns am Platz ein und verbrachten tratitionell den Abend miteinander.
Am Samstagmorgen ging es gleich mit dem A1-Parcours los, der so manche Verleitungungen bot. Als erste von den Eggenfeldenern musste sich Babs mit Cindy beweisen. Sie legten einen schnellen und fehlerfreien Lauf vor, mit dem sie sich gleich den 1. Platz sicherten. Die Stimmung und Motivation im Team stieg vor allem, als Christan Görlitz mit Ace von den Inn-Salzachern ebenfalls einen Null-Fehlerlauf zeigte und nur knapp auf Platz 2 war. Auch Olaf Riemer mit Conner lag der Parcours und er war nur wegen einer kleiner Unachtsamkeit nicht ganz vorn mit dabei. Im Jumping lief es für Babs und Cindy dann wieder perfekt - diesmal mussten sie sich aber mit dem 4. Platz begnügen. Alles in allem fühlten wir uns wohl und somit konnten auch die anderen gute Leistungen zeigen. Mit einem Grillabend ließen wir den anstrengenden, heißen Tag ausklingen.
Am Sonntag ging die Hitzeschlacht weiter. Bereits zum A-Lauf hatten wir hochsommerliche Temperaturen und das war Hund wie Herrchen anzumerken. Trotz alle dem konnten die Läufer der "Scuderia Bastaries " eine gute Leistung im Parcours zeigen, obwohl sie diesmal keine Null-Fehler Läufe hatten. Nach dem ersten Lauf lagen wir auf einem soliden 13. Platz. Im Jumping zeigten die Eggenfeldener wieder ihr Können - diesmal waren es Daniela mit Easy mit einem 2. Platz und Babs mit Cindy, die sich wieder den 4. Platz erkämpfte. Alle zeigten ein solides Ergebnis und sammelten trotz der Hitze Punkte für das Team - welche Tageswertung wir erreichten, erfuhren wir leider nicht mehr, da eine Gewitterfront die Siegerehrung in Rekordzeit enden ließ. Von dem Gewittersturm begleitet, fuhren wir erschöpft und zufrieden von dem schönen Turnierwochenende nach Hause.
Mehr Bilder von den Tagen findet Ihr hier...
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Die Platzierungen vom gesamten Team:
| Samstag | A1 | J1 |
|---|---|---|
| Barbara Hager mit Cindy | 0 Fehler 1.Platz |
0 Fehler 4.Platz |
| Gabi Riemer mit Gibson | Dis |
Dis |
| Dieter Saller mit Lio | Dis |
17. Platz |
| Olaf Riemer mit Connor |
12.Platz |
Dis |
| Dieter Saller mit Paco | Dis |
16.Platz |
| Sonntag | A1 | J1 |
| Daniela Donnerbauer mit Easy |
23.Platz |
0 Fehler 2.Platz |
| Barbara Hager mit Cindy |
17..Platz |
0 Fehler 4.Platz |
| Gabi Riemer mit Gibson |
20.Platz |
Dis |
| Dieter Saller mit Lio | Dis | 25. Platz |
| Olaf Riemer mit Connor | 22.Platz |
27.Platz |
| Dieter Saller mit Paco | Dis |
20.Platz |
| Angelika Heiligenbrunner mit Emily | 4.Platz |
5.Platz |
Wetterfeste Agility-Sportler bilden sich beim Seminar mit Esther Ammon weiter
Am 18/19.06 war Esther Ammon zu Gast bei den Hundefreunden Eggenfelden e.V und 9 Teams fanden sich ein um an an Ihren Führtechniken zu feilen. Um die Gesundheit unserer Hunde in den Vordergrund zu schieben, fasste Esther gleich am Samstag morgen in einer kurzen Theiorieinheit alle wichtige Punkte zusammen. Neben den grundsätzlichen Anforderungen an unsere Hunde stellte sie die Wichtigkeit von Warm Up und Cool Down in den Vordergrund und somit auch, unsere Hunde gelenkschonend durch den Parcour zu führen. Aufgeteilt in zwei Gruppen konnten wir dann dies gleich ausprobieren den idealen Weg zu finden. Oft stellte sich heraus, das die Hundeführer Ihre Hunde falsch einschätzten, oder Verleitungen noch nicht richtig erkennen konnten. Esther konnte schnell die Problem erkennen und die für das Team ideale Führweise erarbeiten. Dabei hatte sie für alle Situationen eine Lösung parat - sei es wenn es an einigen Basics fehlte, oder wie man den Parcour richtig liest und den "eigenen Weg" mit seinem Hund findet. Das Seminar war besonders lehrreich und einzig das Wetter hat nicht wirklich mit gespielt. Somit kann man allen Teilnehmern und allen voran Esther Ammon "wetterfestigkeit" bescheinigen - von Starkregen, Gewitter, Windböen und gelegentlichem Sonneschein alles mit dabei.
Großen Dank noch an Doris Saller, die zum erstmal die Organisation eines Seminars übernommen hat.
Enttäuschendes Ergebnis beim 2. BVC-Cup in Fürstenfeldbruck –
der Spaß blieb trotzdem nicht auf der Strecke!
Am letzten Mai-Wochenende machten sich die Scuderia Bastardis auf zum zweiten BVC-Lauf nach Fürstenfeldbruck. Im Rahmen der Heimtiermesse Tier & Natur richtet der KFT OG Ammersee das zweitägige Agilityturnier aus. Nachdem wir alle die Campingwiese gefunden haben wurde das weitläufige Areal erkundet und gleich zwei Plätze am Parcours gesichert. Wir hofften auf schöne Läufe an dem Wochenende, das wir allerdings dann nicht zeigen konnten, Gründe hierfür waren mehrere. Zu einem führte an einer Längsseite des Parcours der Besucherweg der Messe vorbei – schön für die Zuschauer, die einen wunderbaren Einblick in das Turniergeschehen nehmen konnten, Doch leider war am ersten Tag ausgerechnet hier der Slalom platziert, das viele Teams verwirrten. Zudem wurden keine Übungssprünge zur Verfügung gestellt und der Jumpingparcours konnte wegen steiniger Platzverhältnisse nicht genutzt werden. Das eine oder andere Trainingsdefizit kam dann natürlich auch zu Tage.
Am Samstag konnte sich immerhin noch die Angelika Heiligbrunner mit Emily platzieren: Platz 1 bei A1-Small und Platz 2 im Jumping 1 Small – Gratulation zu der guten Leistung. Am Sonntag beim BVC-Lauf hoffte dann das ganze Team auf Besserung. Doch leider konnten nur jeweils zwei Team-Mitglieder Punkte für die Mannschaft sammeln. Alle weiteren Teams liefen leider nur eine „dis“ und somit wurden wir in der Gesamtwertung auf den 25 Platz durchgereicht. Wir ließen uns aber die gute Laune nicht verderben und sehen es als Ansporn für die dritte Entscheidung in Königsbrunn im Juli.
Rund herum vertrieben wir uns die Zeit auf der Tier-Messe, im gegenüberliegenden Park und mit vielen „Fachsimple – Gespräche“ über Agility, Hunde und Co. An den Abenden hatten wir eine schöne Zeit mit den Campern der Hundefreunden von Inn-Salzach.
Das genaue Zwischenergebnisse bzw. mehr Informationen zum BVC-Cup findet Ihr hier.
Treiball-Seminar: Inge Graße und Elisabeth Matzich sind begeistert
Inge Graße und Elisabeth Matzich waren am 14.05. auf einem eintägigen Treibballseminar in der Hundeschule „Ein Fall für zwei“ im Hofgut Erching bei Halbergmoos. Die Kursleiterin Anja Jakob arbeitet im Bereich Treibball, Dogdance und Tricktraining, Zughundesport und Longieren. Frau Jakob hat uns zusammen mit ihrem Hund Merlin gezeigt, dass Treibball nicht nur sinnloses Bällejagen ist, sondern der Hund jederzeit kontrollierbar und lenkbar sein muss. Die richtige Treibtechnik mit der Schnauze von unten wurde vorgestellt. Ebenso die Arbeit mit Bodentargets, um den Hund auf dem Platz in die richtige Position zu bringen. Wir haben festgestellt, dass übereifrige Balljunkies Probleme haben. Wichtig ist ruhiges, kontrolliertes und exaktes Arbeiten. Die 7 Seminarteilnehmer erhielten viele Anregungen für abwechslungsreiche Übungen, damit keine Langeweile beim Trainieren für Mensch und Hund aufkommt. Treibball ist Kopfarbeit und Gehorsam. Neu motiviert und sehr begeistert haben wir das Seminar verlassen.
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Sieg für Kristin Gruber beim Dogfrisbee-Turnier
Die Player beim Frisbee-Turnier am Samstag, 7. Mai, am Hundeplatz hatten es diesmal nicht leicht. Denn es war recht windig, vor allem am Nachmittag. Die elf Teilnehmer nahmen es mit Humor. Das zweite Turnier der Hundefreunde wurde nach den neuen Judge`n Play
Regeln ausgetragen. Dogfrisbee gibt es in Deutschland noch nicht lange. Die
Besonderheit bei diesem Spielsystem ist, dass jeder Spieler auch mal Richter
ist. Im Dogfrisbee spielt man zu seiner eigenen Lieblingsmusik mit seinem Hund
Frisbee und zeigt verschiedene Würfe und Körperabsprünge. Weil wir seit über zwei
Jahren Dogfrisbee in unserem Verein anbieten, wollten wir auch wieder ein Turnier anbieten.
Wie schon im vergangenen Jahr erreichte Kristin Gruber mit Cindy einen ersten Platz. War es im vergangenen Jahr beim Freestyle, so folgte heuer der Sieg in Minidisdance. Sylvia Landsmann und Klara belegten in dieser Disziplin einen dritten Platz. Olaf Riemer holte sich mit Connor ebenfalls einen dritten Platz im Freestyle.
Die weiteren Ergebnisse und mehr Bilder folgen.
Tolle Bilder vom Frisbee-Seminar von Petra Zimmer (bitte hier klicken)
Agility-Turnier mit 400 Startern an zwei Tagen
Es war wohl die größte Herausforderung für die Hundefreunde Eggenfelden in ihrer gut zehnjährigen Vereinsgeschichte: Das zweitägige Agility-Turnier mit jeweils 200 Startern, verbunden mit dem ersten Lauf des Bayerischen Vereinscups. Allein schon das Unterbringen der knapp 60 Wohnwagen und Wohnmobile musste bewältigt werden. Dazu noch die vielen Pkw. Da war die Erlaubnis der Firma Petex, deren Parkplatz benutzen zu dürfen, eine sehr große Hilfe. Vielen Dank dafür. Drei Mann regelten das Parken und sorgten an beiden Tagen für einen nahezu reibungslosen Ablauf. Aber es war eng.
Auch von den Hundefreunden Eggenfelden ging eine Mannschaft beim BVC-Lauf an den Start. Ingesamt waren es am Samstag 23 Teams. Im Eggenfeldener Turnierteam „Scuderia Bastardi“ maßen sich Olaf Riemer mit Connor (Border Collie), Gabi Riemer mit Gibson (Border Collie), Barbara Hager mit Cindy (Mix), Dieter Saller mit Pacco (Australien Shepherd)und mit Lio (Australien Shepherd), Daniela Donnerbauer mit Easy (Border Collie), Angelika Heiligbrunner mit Emily (Prager Rattler) mit der Konkurrenz. Leider mit nur einer Platzierung, einem dritten Platz im Jumping eins small von Angelika Heiligbrunner. Als Einzelstarter waren auch Edi Treutlein mit Lucky, Waltraud Tatusch mit Poldi, Gabi Treutlein mit Timo mit dabei. Hier gab es einen ersten Platz im Jumping 1 Large von Edi Treutlein.
Der A-Lauf und das Jumping fanden auf zwei Plätzen statt. Unterstützung hatten die Hundefreunde durch Mitglieder des Hundesportvereins InnSalzach.
Ergebnisse: hier klicken
Bilderseite: hier klicken - weitere Bilder vom Turnier. Auf der Seite könnt Ihr euch tolle Bilder von eure Hunden im Parcour ansehen (Danke Petra, das du sie uns zur Verfügung stellst.)
Oster-Agility-Fiedler-Seminar war Auftakt für die Hundsportwochen
Zu einem festen Termin hat sich das Oster-Agility-Fiedler-Seminar bei den Hundefreunden Eggenfelden entwickelt. Bereits zum fünften mal sind die Bamberger Schwestern in Eggenfelden zu Gast und teilen Ihr Wissen, das sie selbst im Agilitysport erfolgreich anwenden (Larissa hat sich bereits schon für die WM-Quali qualifiziert). Der gute Ruf der Fiedler-Sisters ist nicht mehr nur bei den heimischen und benachtbarten Agilityläufern ein Begriff sondern zieht mittlerweile auch schon Gäste aus Sachen und Österreich an. Somit haben es sich über Ostern schon mal die ersten auf den Hundeplatz heimisch mit Zelt,Wohnwagen und Co eingerichtet. An allen vier Tagen trainierten bis zu 18 Teams auf den zwei Plätzen und stellten sich den Herrausfoderungen. In engen Parcouren mit vielen Verlockungen musste man sehr genau arbeiten um auf Anhieb einen schönen Lauf hin zu bekommen. Mit Hilfe von Larrissa und Isabell Fiedler wurde aber, dann die ideale Strategie für jedes Team ausgearbeitet und die einzelnen Passagen trainiert werden. Je nach Kenntnisstand der Teams wurde entweder Passagen verfeinert, oder grundsätzliche Führstile und Wendungen vermittelt und geübt. Somit hatte jedes Teams die Chance am Ende der Trainingseinheit den Parcour am Stück zu laufen um einen positiven Abschluss zu finden.
Die frühsommerlichen hohen Temperaturen haben allerdings Ihren Tribut bei Hundeführen, Hunden und Seminarleitern gefordert. Aber nichts desto trotz hatten alle wieder viel Spass dabei und konnten an den Führtechniken, Körpersprachen und Parcourlesen arbeiten und verbessern. Das Fazit vieler Teilnehmer war "anstrengend schön, wahnsinnig lehreich und eine bessere Vorbereitung für das anstehende Agility-Turnierwochenende kann man nicht machen". Aus diesem Grund freuen wir uns schon auf den nächsten Besuch der Fiedlers.
Großen Dank auch an Olaf Riemer für die Organisation des Seminars sowie den vielen Küchenhelfern.
Mehr Bilder von dem Wochenende findet Ihr hier
Expactivity-Seminar: Eine interessante Sache
Expactivity ist eine neue, interessante und total andere Hundesportart und eine sinnvolle Beschäftigung für Mensch und Hund. Dabei geht es um einen Trainingsparcours, der ein Novum im modernen Hundetraining dartellt. Der Parours kann multifunktional und überaus flexibel eingesetzt werden. Mit der Gerätearbeit wird der Hund sowohl körperlich als auch geistig ausgelastet. Seine Vielseitigkeit, die individuellen Einstellungsmöglichkeiten und die immer spannend bleibende Arbeit mit den Hunden machen das Expactive einzigartig.
Bei der Gerätearbeit werden sehr viele Elemente geschult, die für ein reibungsloses Miteinander Voraussetzung sind. Zunächst wird in der Gerätearbeit das Vertrauen zum Menschen verbessert, aber auch das Selbstvertrauen des Hundes wird gesteigert. Somit ist es auch ein Training für ängliches Hunde.
Expactivity schult ebenfalls Konzentration und Geschicklichkeit und das mit sehr viel Ruhe. Daher ist diese Arbeit auch für temperamentvolle und nervöse Hund ein wichtiger Schritt im Hundetraining. Aber auch einfach nur als Beschäftigung für den Hund kann dieses Gerätetraining eine tolle Abwechslung bieten.
Die Teamfähigkeit zwischen Mensch und Hund ist hier gefragt. Nur, wer mit seinem Hund ein Team bildet, macht Fortschritte und kommt weiter. Im Parcours, der aus Podesten, Hängebrücke, Netzen, Erhöhungen und Leitern besteht, meistern Mensch und Hund gemeinsam Hindernisse. Der Hund bewegt sich auf dem Hindernis, der Hundeführer steht direkt daneben. Dessen Aufgabe ist es, dem Hund Hilfestellungen zu geben. Es wird zwischen verschiedenen Altersklassen und verschiedenen Größen unterschieden. Es gibt auch hier Anfänger-, Fortgeschrittene- und Profiklassen. Neben dem Hundesport sind die Geräte auch bei den Welpen oder Junghunden einsetzbar. Denn die Hunde lernen verschiedene Untergründe kennen, üben ihre Trittsicherheit. Auch ältere Hunde können hier beschäftigt werden.
Inge Graße, Waltraud Tatusch und Waltraud Bernert waren am 26. März auf einem Seminar von "Ein Fall für Zwei" (Astrid Lang) und "Happy Wolf" (Petra Ertl) in Hallbergmoos. Sie sind ziemlich begeistert. Allerdings sind die Geräte extrem teuer.
Weiter Bilder finden sich hier
Bericht über Jäger-Hundehalter-Gespräch
Vorbehalte zwischen Jägern und Hundehaltern abbauen, darum ging es beim ersten Theorieabend im Vereinsheim. Als kompetenter Gesprächspartner hatte sich Gerhard Schmid (Bild) zur Verfügung gestellt. Er ist zweiter Vorsitzender der Jägerkreisgruppe Eggenfelden und auch für die Ausbildung zuständig. Von Seiten der Jäger kam überraschend auch noch Hans Spannbauer, der sich um die Ausbildung der Jagdhunde kümmert.
In knapp einer dreiviertel Stunde ging Schmid per Power-Point-Präsentation darauf ein, wie die Jagd funktioniert, wie das Wild lebt, wie sich Hundeführer verhalten sollten.
Die ersten, die den Wolf domestiziert haben, waren Jäger, so Schmid. Denn diese brauchen den Hund. Nicht, wenn sie auf Rehe ansitzen, aber zum Beispiel bei der Enten- oder Treibjagd.
In Deutschland bestehe Jagdpflicht, diese sei per Gesetz geregelt, sprach Schmid zum Beispiel die Abschusszahlen an. Diese würden sich nach den Verbissschäden richten, die Förster feststellen. Dabei gelte der Kernsatz: Wald vor Wild. Je höher die Schäden, umso höher die Abschusszahlen. Der Plan komme dann vom Forst und ist für den Jäger verbindlich. Schmid muss derzeit 78 Rehe in seinem Jagdrevier im Jahr schießen, 50 Prozent davon Kitze. Nach dem Vorbild der Natur, wo sich Raubtiere auch an Jungtiere halten, weil diese leichter zu erlegen sind.
Weiter ging es um die Lebensweise des Wildes: Und die ist energiesparend und nachhaltig. „Das Wild verbraucht nur so viel Energie wie unbedingt nötig“, so Schmid. Die Triebe bestünden aus dem Äsen, der Paarung (vier Wochen im Jahr) und der Aufzucht des Nachwuchses. Ansonsten ruht das Wild, liegt vor allem im Winter in Deckung. Weil es so umso weniger Energie braucht. Nur: „Das klappt nicht, denn da kommen Waldarbeiter, Mountain-Biker, Jogger, und auch die Jäger“, zählt Schmid einige Störfeuer auf.
Schmid sprach auch davon, dass ein Jäger effizient jagen muss, sonst könne er seinen Abschussplan nicht erfüllen. Aus dieser Tatsache leitete er Verkehrsregeln ab, nicht nur für Hundehalter:
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Die Jagd findet in den Morgen- oder Abendstunden statt, weil die Jäger berufstätig sind. Daher sollten Hundehalter, aber auch alle anderen, zu diesen Zeiten die Wege an Waldrändern meiden und um Hochsitze einen Bogen machen. „Wir Jäger fahren große Autos, die weisen dann schon drauf hin, dass wir da sind.“
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Weiter sollten die Hundehalter grundsätzlich auf den Wegen bleiben und nicht kreuz und quer durchs Holz marschieren. Denn das Wild geht in Deckung. Wenn der Todfeind Mensch mit Hund kommt, flüchtet es und ist nach 500 Metern fix und fertig. Ein Reh ist kein Fluchttier. Oder es rennt bei der kopflosen Flucht in ein Auto.
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Hunde sollen an die Leine. Denn kaum ein Hundeführer kann sich wirklich zu 100 Prozent auf sein Tier verlassen. Außerdem gebe es auch Menschen, die Angst vor Hunden haben und sich sicherer fühlen, wenn diese angeleint sind.
Schmid sprach dann die Pflicht des Jägers zum Jagdschutz an. Er müsse per Gesetz das Wild schützen vor Wilderern, vor Wildschweinen, vor wildernden Hunden und Katzen sowie vor aufsichtslosen Hunden und Katzen. So sei der Jäger verpflichtet, zu schießen, wenn Hunde „im Jagdrevier erkennbar Wild nachstellen und dieses gefährden können“, zitierte Schmid Gesetztestexte. Die Voraussetzungen für einen Abschuss seien klar definiert: wildern und gefährden. Ein Beispiel: Wenn ein Dackel einem Reh nachsetzt, sei er keine Gefahr. Mache er aber auf Hasen Jagd, sieht das anders aus. Ein Schäferhund, der ein Reh hetzt, sei dagegen sehr wohl eine Gefahr. Für Katzen gelte: Sie geltend als wildernd im Jagdrevier, wenn sie mehr als 300 Meter vom nächsten bewohnten Gebäude entfernt sind.
Keinem Jäger falle es leicht, Katzen oder Hunde zu erschießen, so Schmid. Das sei auch nur die allerletzte Maßnahme. Zu der der Jäger allerdings nach den oben genannten Gesetzen verpflichtet sei.
Schmid zeigte dann noch Bilder, von Rehen, die von Hunden angegriffen und tödlich verletzt wurden.
Die anschließende Diskussion drehte sich vom Verhalten bei Wildunfällen mit dem Auto („Polizei rufen, nicht zum verletzten Wild gehen, verschlimmert nur dessen Situation“), über Hundetraining und Ausbildung bis zur Leinenpflicht, für die die Kommunen zuständig sind.
Als Beispiel, wie sich Wild mit Spaziergängern, Hunden, Walkern… arrangiert hat, so lange sie auf den Wegen bleiben, nannte Schmid den Bürgerwald. Der sei ein Naherholungsgebiet und keine Jagd. Weil wegen der vielen Freizeitaktivitäten zu gefährlich. Das Wild bleibe auf zehn Meter ruhig im Wald stehen, weil es sich an die Menschen gewöhnt hat – so lange sie auf den Wegen bleiben.
Insgesamt war es ein sehr informativer Abend, der von acht bis nach halb elf gedauert hat. Denn die Hundefreunde hatten viele Fragen.
Herrn Schmid und Herrn Spannbauer nochmals ein herzlicher Dank dafür.
Tag der offenen Tür am 19. März
Kalt war es wieder einmal beim Tag der offenen Tür der Hundefreunde. Dank der vielen Helfer ging alles reibungslos über die Bühne. Vorsitzende Inge Graße begrüßte die Gäste und stellte das Programm kurz vor, das dann auch zügig durchgezogen wurde. Den Beginn machten die Welpen, die ihre ersten Gehversuche am Hundeplatz zeigten. Anschließend stellte Elisabeth Matzich mit Tara die Disziplin Treibball vor, ein neues Angebot der Hundefreunde. Mit dem Alltagshund ging es weiter. Hier zeigten Sabine und Manfred mit Chess und Raika einige Elemente der Unterordnung und des Grundgehorsams. Dass bei Obedience Genauigkeit in der Ausführung der Übungen zählt, demonstrierten Sabine mit Fanni und Waltraud mit Poldi. Kristin übernahm es, Dog-Frisbee vorzustellen, Laura überraschte die Gäste beim Dog-Dancing mit den Kunststücken von Marrys. Auch eine Mitglied der Jugendgruppe stellte sich vor. Karin sprach über ihre offene Spielestunde. Beim Flyball bildeten Elisabeth, Waltraud, Judiths Tochter und Karin mit ihren Hunden ein Team. Inge zeigte mit Aaron die ersten Schritte beim Üben. Beim Longieren gingen Inge, Waltraud und Manfred an den Start. Agility-Vorführungen beendeten den ersten Teil des Nachmittags. Danach konnten sich die Gäste an den einzelnen Sportarten versuchen.
Für mehr Bilder hier klicken.
Eiskristalltrophy bei der First Agility Akademie
Einen Tag nach dem Rama Dama machten sich 3 Turnierläufer mit müden Glieder auf nach Kremsmünster in Österreich. Sandra Abstreiter, Waltaud Tatusch und Barbara Hager trafen sich mit Olaf und Gabi Riemer, die dort schon das ganze Wochenende verbrachten. In der kühlen Halle versuchten wir, uns einen gemütlichen Platz einzurichten und gute Läufe zu absolvieren. Der schön gestellte A-Lauf wurden allerdings Allen zum Verhängnis und so hatte jeder kleinere Fehler oder Verweigerungen im Parcours. Trotzdem machte es Spass, sich der Herausforderung auf dem Teppich und der großen Geräuchskullise zu stellen. Aufwärmen konnten wir uns dann bei ausgiebigen Spaziergängen rund um die Halle. Am Nachmittag mussten sich dann alle im Jumping Open im gleichen Parcours beweisen. Bis auf Waltraud Tatusch liefen alle Eggenfeldener Hundefreunde in die Disqualifikation, sahen das ganze aber sportlich und versuchten, das beste aus den anspruchsvollen Passagen zu machen. Müde machten wir uns dann auf den langen Heimweg und hoffen, dass die weiteren Turniere in diesem Jahr erfolgreicher verlaufen.
Die Fotos sind leider nicht gut geworden, da die diffusen Lichtverhältnissen in Kombination mit der Geschwindigkeit der Hunde eine zu große Herausforderung an das Equpiment stellten.
Über 20 Helfer beim RAMA DAMA - vielen, vielen Dank
Damit hatte keiner gerechnet: Über 20 Helfer sind am Samstag, 12. März, zum RAMA DAMA auf den Hundeplatz gekommen. Daher konnten wir auch einen Großteil der Arbeiten auf unseren Listen erledigen. So ging es im Vereinsheim nicht nur um das Ordnen von Aktenordern oder Sichten und Aufräumen der Shop-Arikel, es wurden die Kühlschränke geputzt, ebenso die Fenster, die Regale ausgeräumt und gewischt und, und, und. Und auch draußen haben wir dank der vielen Helfer und des schönen Wetters etliches geschafft. Als erstes haben die Männer den Weg zum Vereinsheim aufgekiest und dafür elf Tonnen Kies geschaufelt. Drunter ist eine Plane, damit uns das Gras und Unkraut nicht wieder durchwächst. Die Terrasse wurde vom Gras befreit, Fenster geputzt, Container und Bauwagen mit dem Hochdruckreiniger bearbeitet. Die Hundeboxen sind nun frisch ausgespritzt und bekommen neue Teppiche. Auch die ganzen Erdhügel auf den Plätzen sind jetzt plattgewalzt. Der Welpengeräte-Wagen ist ebenso wieder auf Vordermann gebracht worden. Sogar für das Reinigen der Hundetrinknäpfe und der Flyball-Hürden war noch Zeit. Um sechs Uhr abends sind dann die letzten Helfer abgezogen. All ihnen einen herzlichen Dank.
mehr Bilder vom RAMA DAMA 2011 bitte hier klicken
Olaf Riemer und Connor sind eine Runde weiter
Ihr erstes Agility-Turnier auf Kunstrasen haben Starter der Eggenfeldener Hundefreunde hinter sich gebracht: den Eiskristall-Lauf der First Agility Akademie (FAA) beim ÖRV HSV Steinerkirchen in Kremsmünster in Österreich. Dabei haben sie gemerkt, dass das Laufen auf Kunstrasen für die Hunde schwieriger ist als auf normalem Rasen. Vier Wochenenden waren für den Cup seit Herbst vergangenen Jahres angesetzt. Und eines vorweg: Olaf Riemer und Connor (Bild links) erreichten mit ihren Platzierungen den 6. Rang und sind damit qualifiziert für den Husse Race of Champion Finallauf in Tattendorf/Österreich (A 1). Auch Doris und Dieter Saller waren als Starter dabei. Doch Doris Saller stürzte beim 2. Cup und verletzte sich so schwer, dass sie abbrechen musste. Sie und ihr Mann haben die weiteren Cups abgesagt. Als vierte im Bunde waren Gabi Riemer und Gibson mit dabei. Dieses Team kam schlussendlich auf Platz 13 - bei 40 Startern in der Leistungsklasse A 1 ein Erfolg. Herzlichen Glückwunsch an die Riemers, die die felißigsten Turniergänger der Hundefreunde sind.
Vor den Cups übten die Riemers stets mit Trainern der FAA in der Turnierhalle, die Olaf sehr gut gefallen hat. Am 6. März hat er mit den Freunden vom HSV Inn-Salzach auf unserem Platz trainiert, danach ausgesehen wie eine Erdsau und wehmütig an die Halle zurückgedacht. Auf Facebook könnt Ihr ihn im O-Text lesen. Auf jeden Fall zollen die Riemers der FAA Respekt für die Ausrichtug der Cup-Wochenenden und freuen sich schon auf eine Neuauflage.
Lehreiches Agilityseminar bei der First Agility Akademie (FAA)
Am Wochenende vom 12/13.02.2011 machten sich 6 Agility-Teams der Eggenfeldener Hundefreunde auf nach Kremsmünster (Wels/Österreich) und eröffneten die Agility-Trainingssaison. Mit von der Partie waren an beiden Tagen Olaf und Gabi Riemer, am Samstag Waltraud Bernert, Waltraud Tatusch und Bettina Patzina und am Sonntag Barbara Hager.
In der Trainingshalle von der First Agility Akademie (FAA) erwartete uns ein anspruchsvoller Parcours und für viele neu – ein Kunstrasenteppich. Seminarleiter Andreas Bauer hat selbst schon lange Erfahrung im Hundesportbereich. Seit 2002 hat er sich dem Agility-Sport verschrieben und ist erfolgreicher Teilnehmer an der österreichischen WM-Qualifikation und Trainer der FAA. Seine großen Stärken sind neben den Führtechniken auch, wie man früh Informationen an seinen Hund geben kann. Bauer selbst begeistert durch die Art, wie er r sein Wissen interessierten Hundesportlern vermitteln kann. Gleich von Anfang an wurden sehr anspruchsvolle Parcours gestellt, wo kleine Führfehler und falsche Informationen vom Hundeführer gleich deutlich zur Geltung kamen. Chris konnte sich sehr gut auf die jeweiligen Möglichkeiten der Teams einstellen, arbeitete mit jedem die Passagen aus und optimierte den Laufstil. Er konnte dabei viele wertvolle Tipps und Trainingsanregungen geben. Wir wurden herzlich in der Trainingshalle aufgenommen und super klasse von seiner Frau verpflegt. Um so schwerer waren die Beine dann in der Nachmittags-Einheit, bei der er nicht weniger abverlangte. Am Ende der Seminartage waren Hunde wie Menschen geschafft und hatten viel neuen Input, der verarbeitete werden musste. Das große Fazit der Teilnehmer war, dass es ein super Seminar war, bei dem alle viel dazu gelernt hatten und viel Spaß hatten. Viele wären bei einem Wiederholungstermin sofort wieder dabei und viele freuen sich schon auf die Eiskristalltrophy 2011 beim ÖRV HSV Steinerkirchen am 13.03.11 in der Trainigshalle in Kremsmünster.
Inge Graße ist Vorsitzende der Hundefreunde -
Bericht über die Jahresversammlung
Sie sind seit zehn Jahren bei den Hundefreunden dabei und wurden bei der Jahresversammlung ausgezeichnet (v.l.): Ilonka Birkner, Sylvia Landsmann, Waltraud Tatusch, Olaf Riemer und Jeannette Becker. Herzlichen Glückwunsch und danke für die Treue. |
Vier der sieben Vorstandsposten haben die Hundefreunde Eggenfelden bei der Jahreshauptversammlung neu besetzt. So übernahm Inge Graße, bisherige Vize, den Vorsitz von Olaf Riemer, der berufsbedingt ausgeschieden ist. Er bleibt dem Verein allerdings als Agility-Trainer und Betreuer der Turniere erhalten. Neu in diesem Jahr: Der Kurs Treibball von Elisabeth Matzich und eine Vortragsreihe mit Themen wie „Jäger und Hundehalter – wie ein Miteinander gelingt“, Recht und Versicherung, Homöopathie am Hund sowie Beschwichtigungssignale und Körpersprache der Vierbeiner. Höhepunkt in diesem Jahr ist ein Agility-Turnier mit rund 400 Startern.
Im Gasthaus Stanglbräu in Hebertsfelden dankte Riemer nicht nur der Küchencrew um Andrea und Maria Duschl, allen Trainern und Helfern, sondern besonders auch Patrick Lemke, der sich seit letztem Sommer der Pflege der Übungsplätze in Mitterhof angenommen hat. Ein Thema, das zwei Jahre lang ein Problem im Verein war. Ebenso hob er das Engagement von Klaus Bernert und seinen Helfern beim Bau von Carport und Garage für die Aufsitzmäher und die Sportgeräte der Hundefreunde hervor.
Ausbildungswartin Bettina Patzina listete alle Angebote der Hundefreunde auf, von der Welpenstunde, über verschiedene Unterordnungskurse (Alltagshund, Alltagshund trifft Unterordnung), Hundesport (Agility, Flyball, Mobility, Dogfrisbee) bis hin zu Obedience oder Longieren und anderem mehr. Am eigenen Platz und bei anderen Vereinen oder Trainern haben Mitglieder und Übungsleiter an Seminaren über Hundeernährung, Obedience, Agility und Dogfrisbee teilgenommen. Und etliche Turniere absolviert. Beim bayerischen Vereinscup mit 23 Teams belegten die Hundefreunde den zwölften Platz. Weitere Erfolge in den verschiedenen Starterklassen: Angelika Heiligbrunner kam beim eigenen Agility-Turnier auf Platz eins, Bettina Patzina holte einen zweiten Platz, Doris Saller einen dritten, Waltraud Tatusch Platz zwei, Heidi Lauschke Platz zwei sowie Gabi Riemer Platz zwei. Bei ihrem ersten Obedience-Turnier wurde Doris Saller Vizemeister. Kristin Gruber belegte beim ersten Dogfrisbee-Turnier der Hundefreunde in verschiedenen Disziplinen Platz eins und drei, Olaf Riemer holte einen zweiten Platz. Weiter gab es zwei Begleithundeprüfungen am Platz.
Kurz stellte Bettina Patzina den neuen Kurs Treibball mit Trainerin Elisabeth Matzich vor, der im Mai beginnt. Dabei muss der Hund nach bestimmten Regeln Bälle in ein Tor treiben. Ebenso neu: die vier Themenabende. Diese beginnen am Freitag, 25. März, 20 Uhr, mit einem Jäger-Hundehalter-Disput im Vereinsheim. Im Juni folgt ein Abend mit der Referentin einer Versicherung über Schadensfälle durch Hunde und die rechtliche Seite, im September geht es um die Gesundheit und Behandlung mit Homöopathie (Referent Dr. Jan Rieken) und als Abschluss Ende November um die so genannten Calming Signals, die Beschwichtigungssignale der Hunde und deren Körpersprache. Diesen Abend gestaltet Bettina Patzina, die in der Schweiz eine Ausbildung zur Hundetherapeutin macht.
Jugendwartin Sylvia Landsmann ist für die kleinen Hundefreunde zuständig und stellte als Ziel ihrer Arbeit die Verbesserung der Kind-Hund-Beziehung heraus.
Weitere Regularien wie der Bericht der Schriftführerin (Johanna Reichl sprach von 159 Mitgliedern Ende 2010), Kassenbericht (Marion Schmidbauer), Prüfbericht („Keine Beanstandungen“, Kassenprüferin Conny Weimar), Entlastung der Vorstandschaft (einstimmig) waren ebenso zügig abgewickelt wie die Neuwahlen. Per Akklamation gab es jeweils einstimmige Ergebnisse: 1. Vorsitzende Inge Graße (neu), deren Stellvertreterin Bettina Durner (neu), Kassierin Marion Schmidbauer, Schriftführerin Johanna Reichl, Ausbildungswartin Waltraud Bernert (neu), Jugendwartin Sylvia Landsmann und Platzwart Patrick Lemke (neu). Kassenprüfer sind Conny Weimar und Thomas Matzich (neu).
Geschenke gab es für die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder, bevor Ehrungen vorgenommen wurden. Zehn Jahre bei den Hundefreunden sind: Olaf und Gabi Riemer, Sylvia Landsmann, Ilonka Birkner, Waltraud Tatusch, Jeannette Becker, Clara Becker, Alfred Gergmaier, Antonie Raßhofer, Barbara Steininger, Dr. Hans Kaspar, Michaela Mühlbauer, Augustin Costin, Karl Plinninger, Brigitte Stubenvoll sowie Herbert Brandl.
Dass dem Verein eine kostenintensive Zeit bevor steht, sprach die neue Vorsitzende Inge Graße an. Denn jetzt muss in die Instandsetzung der Übungsplätze investiert werden. Auch im Hinblick darauf, dass die Hundefreunde am 30. April/1. Mai das größte Agility-Turnier ihrer Vereinsgeschichte mit 400 Startern in Angriff nehmen. Zweiter großer Posten ist die Lichtanlage für die beiden Übungsplätze. Nach dem Beleuchtungskonzept eines Fachmannes müssen drei Masten mit insgesamt vier Gasleuchten mit je 250 Watt aufgestellt werden, um eine gute Ausleuchtung zu erzielen. Olaf Riemer sprach vom immer breiter gefächerten Angebot der Hundefreunde an Kursen und Seminaren, von immer mehr neuen Ideen. Doch über die Wintermonate sei die Verletzungsgefahr bei der jetzigen Notbeleuchtung für Hund und Mensch zu groß. Der Verein müsse sich selbst bremsen. Nur mit einer Beleuchtung könne das Angebot in der dunklen Jahreszeit ausgebaut werden, denn nachmittags hätten die Leute kaum Zeit. Die Mitglieder stimmten beiden Vorhaben zu.
Inge Graße informierte die Mitglieder auch darüber, dass der Pachtvertrag mit der EON Bayern um weitere zehn Jahre verlängert wurde, zu den gleichen Konditionen. Außerdem hat die EON im Zuge eigener Baumaßnahmen die Übungsplätze vergrößert. Die Maße entsprechen den Größenvorschriften für Turniere.
Als nächste Termine stehen am 12. März ab 11 Uhr Rama dama an, am 19. März ab 14 Uhr der Tag der offenen Tür.
Bild der neuen Vorstandschaft hier klicken.















