Jetzt verstehen die Teilnehmer an den beiden Frühjahrs-Seminaren „Hütehunde“ ihre Vierbeiner auf jeden Fall besser. Denn Kathrin Mosandl vom BLV, bereits zum dritten Mal Referentin zu diesem Thema, zeigte ihnen das speziellen Verhalten dieser Rassen wie Collie, Australien Shepard und vielen weiteren. Es ging um Kardinalsfehler bei der Grunderziehung, um Jagd auf Radfahrer, Begegnungen mit Hunden und anderen Umweltreizen, Ablenkung und Umleitung. Jeder Teilnehmer brachte seine eigenen Themen mit, an denen dann gearbeitet wurde in Theorie und Praxis, einzeln und in Gruppen. Kathrin Mosandl bearbeitete auch oft gezeigtes Fehlverhalten wie Schnappen, Hochspringen und totale Fixierung auf Bälle bis hin zum Hüten von Schatten. Damit das Arbeiten mit diesen speziellen Hunden und auch allen anderen hochreaktiven Rassen leichter fällt, erfuhren die Teilnehmer, dass Hüten eine Sequenz des Jagdverhaltens und als solches selbstbelohnend ist. „Um einen Hütehund artgerecht und familienkompatibel zu halten, braucht es besondere Sachkenntnis“, so die Trainerin. Das Entspannungstraining als größten Teil der Arbeit mit Hütehunden brachte Mosandl in dem Seminar ebenso nahe wie das saubere Arbeiten mit klar definiertem Anfang und Ende. Auf dem Stundenplan standen Konzentrationsübungen, Impulskontrolle, Verhalten gegenüber anderen Hunden, Sequenzen aus Hundesport, Futterhandling, Physio und Podestarbeit. Wichtig dabei: „Man muss jeden Hund individuell betrachten, Vorerfahrungen mit einbeziehen und sehen, wie der Hund lebt, was er können sollte usw." Weil es im Herbst wieder eine Begleithundeprüfung im Verein gibt, holten sich angehende Prüflinge auch noch Tipps fürs Fußgehen, Sitz, Platz und Hier. War das erste Seminar vor allem Vereinsmitgliedern vorbehalten, hatten das zweite nahezu nur auswärtige Hundehalter gebucht. „Das sehe ich als Zeichen, dass sich unser Verein einen guten Ruf in der Hundeszene aufgebaut hat“, so Vorsitzende Doris Gronbach-Steinschnack.
Sie bedankt sich auch bei den Küchencrews und den Spendern von Lebensmitteln.
Als nächste Vorhaben stehen am Samstag, 27. Juni, das erste Treibball-Turnier an, für das zweiter Bürgermeister Thomas Kinzkofer die Schirmherrschaft übernommen hat. Zuschauer sind willkommen. Tags darauf bietet Kathrin Mosandl, auch Obfrau für Treibball im BLV, ein Seminar zu dieser Sportart bei den Hundefreunden an.
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Gleich zu Beginn der Saison starteten die Hundefreunde Eggenfelden am Ostermontag eine Spaßrallye auf dem Trainingsgelände mit elf Startern und zwölf Hunden. Die Hundeführer und ihre Hunde durften acht Stationen bewältigen, die in die Bepunktung einflossen. Eierliebe und Ostershooting waren die ersten Stationen. Darauf folgten der Teppichlauf und die Taststation, Hopplahopp und Eierlauf waren die nächsten. Etwas schwieriger wurde es dann bei der folgenden Aufgabe. Hier galt es, beim Zeichenchaos die Grundkommandos Sitz, Platz und Steh nur mit Zeichen einzufordern. Ein Pfotenabdruck sollte dann die vorletzte Aufgabe ergeben. Der Lauf durch den Tunnel, den alle Hunde lieben, beendete die Herausforderungen mit einem Stück Lammpansen für den Hund, der freudig in Empfang genommen und auch gleich verspeist wurde. Die drei Erstplatzierten Juliane Müller, Andrea Diem und Nicole Müller-Menrath erhielten schöne Sachpreise, die Nachfolgenden bekamen ein kleines Osternest und einen Schokohasen, so dass niemand ohne eine Belohnung vom Platz ging. Kaffee und selbstgemachte Kuchen wurden bei einem netten Plausch verzehrt und das eine oder andere Gespräch über künftige Trainingsmöglichkeiten rundete den Nachmittag ab. Die Vorstandschaft bedankt sich bei allen Helfern, die mit Rat und Tat sowohl bei der Vorbereitung als auch zum Gelingen der 1. Veranstaltung beigetragen haben. Doris
Vorstandschaft und Trainer freuen sich auf die neue Saison (v.l.): Nicole Müller-Menrath, Vivien Mrugala, Regina Hathaway, Julia Nowak, Vorsitzende Doris Gronbach-Steinschnack, Beisitzer Torsten Einhorn, Bettina Durner, Schriftführerin Andrea Landsmann, 2. Vorsitzende Andrea Diem und Platzwartin Tanja Perkuhn. (Foto: Conny Wimmer)
Sie haben am meisten Arbeit für den Verein geleistet (v.l.): Torsten Einhorn, Tanja Perkuhn und Reinhard Steinschnack. (Foto: Conny Wimmer)
Das lässt sich hören: 800 Arbeitsstunden haben 26 Mitglieder für den Verein Hundefreunde im vergangenen Jahr geleistet. Sei es im Vereinsheim, auf dem rund 4000 Quadratmeter großen Areal in Mitterhof, bei Turnieren, Seminaren und Vereinsfesten. Unmut gab es schon im Vorfeld der Jahresversammlung in der Radlerrast, weil sich Mitglieder schlechter gestellt fühlen im Vergleich zu Nichtmitgliedern. Unter anderem mit einer neuen Regelung der Kursgebühren reagiert die Vorstandschaft, heißt es in einer Pressemitteilung.
Bisher gilt: Jedes aktive Mitglied hat 15 Arbeitsstunden für den Verein abzuleisten oder 15 Euro pro Stunde zu bezahlen. Die Zehner-Karte kostet 40 Euro (Nichtmitglieder 80 Euro). Wenn, so die Rechnung von Kassenprüfer Herbert Kissling, der Vereinsbeitrag von 30 Euro dazu kommt, zahlt ein Mitglied nur zehn Euro weniger, muss aber zusätzlich arbeiten oder zahlen. Selbst bei mehreren Zehnerkarten rechnet sich das noch für Nichtmitglieder und „ist kein Anreiz für eine Mitgliedschaft. Doch wer macht dann die Arbeit“? so seine Frage.
Vorsitzende Doris Gronbach-Steinschnack unterbreitete den Vorschlag ihrer Vorstandskollegen: Für Mitglieder ändert sich nichts, außer den Kosten für die Ganz-Jahres-Flaterate (bisher 100 Euro, jetzt 200). Um eine Mitgliedschaft attraktiver zu machen, sinkt die Aufnahmegebühr auf 30 Euro statt 60. Nichtmitglieder können einmalig eine Zehnerkarte für 120 Euro (bisher 80) erwerben, dann muss eine Mitgliedschaft folgen, wenn sie bei den Hundefreunden bleiben wollen. Ausnahme gilt für die Welen und Junghunde, diese müssen für beide zehnstündigen Kurse kein Mitglied werden, sondern nehmen über die Zehnerkarte teil. Damit waren die Mitglieder einverstanden.
Im vergangenen Jahr, so berichtete Schriftführerin Andrea Landsmann, sind neun Neue hinzugekommen, derzeit gehören den Hundefreunden jetzt 80 Mitglieder an.
Die Spitzenreiter beim Arbeitsdienst auf dem Gelände heißen Reinhard Steinschnack, Platzwartin Tanja Perkuhn und Torsten Einhorn. Für sie, Trainer und Vorstandsmitglieder gab es kleine Geschenke und den Dank der Vorsitzenden. Insgesamt leisteten 26 Mitglieder rund 800 Stunden Arbeit mit Säge und Schaufel, mit Rasentraktor und Baumschere, mit Kochlöffel und Putzlappen.
Was den Hundefreunden das Leben in Mitterhof schwer macht: „Wir haben nach wie vor eine Hasenplage“, so die Vorsitzende. Kaum sind deren Löcher zugschaufelt, tun sich tags darauf wieder neue auf. „Die reinste Sisyphus-Arbeit.“ Für Hunde und Halter könnten Löcher aber zu gefährlichen Stolperfallen werden, daher sei vor allem die Platzwartin fast täglich mit Schaufel und Erde vor Ort.
Bei den Satzungsänderungen ging es unter anderem um einen Begünstigten, falls der Verein liquidiert werden sollte. Anstelle von „Hund in Not“ – die Organisation hat den Landkreis verlassen – wird Herberts Gnadenhof etwaiges Restvermögen erhalten.
Per Beamer ließ Gronbach-Steinschnack das vergangene Jahr in Text und Bild Revue passieren, so Osterrallye, Sommerfest, Vorführungen beim Sommerfest der Mittelschule, Kinderferienprogramm an zwei Tagen, BH-Prüfung, Gaudi-Rallye, Workshops über Hütehunde, Maulkorbtraining, Erste Hilfe am Hund, Stand am Christkindlmarkt und Jahresabschlussfeier.
Neu in diesem Jahr: Monatlich bietet Trainerin Julia Nowak Themenabende im Vereinsheim an. Am Dienstag, 31. März, ab 18.30 Uhr liegt der Schwerpunkt auf „Grenzen setzen“. Auch Nichtmitglieder sind willkommen.
Bereits terminierte Veranstaltungen sind die Osterrally am 6. April, Seminar über Hütehunde am 9./10. Mai sowie 30./31. Mai mit Kathrin Mosandl, 27. Juni Treibball-Turnier, 28. Juni Treibball-Seminar, 11. Juli Sommerfest mit Live-Musik, 7. August Kinderprogramm, ebenso am 4. September, 3./4. Oktober Rallye-Obedience-Seminar mit Sandra Leyrer, 17. Oktober Begleithundeprüfung.
Tierheilpraktikerin Andrea Landsmann wird bei zwei Seminaren über Homöopathie am Hund referieren und Anatomie sowie Massage. Ebenso ist noch ein Trail-Seminar geplant.
Regularien wie Kassenbericht, Kassenprüfbericht, Entlastung der Vorstandschaft waren schnell abgewickelt.
Die Saison ist bereits in vollem Gange. Die Angebote: Welpenerziehung (Trainer Nicole Müller-Menrath, Laura Müller-Rohrauer, Torsten Einhorn) Junghunde (Vivien Mrugala), Mobility (Bettina Durner), Treibball (Andrea Diem), Freundschafts-Walk (Elske Fehl-Weileder), Longieren (Doris Gronbach-Steinschnack, Andrea Diem), Begleithundekurs (Nicole Müller-Menrath, Andrea Diem), Dogdance (Andrea Diem), Rallye-Obedience (Julia Nowak), Hoppers (Regina Hathaway, Alex Reindl). Bettina
Etliche Kilo Gebäck haben am Christkindlmarkt-Stand der Hundefreunde den Besitzer gewechselt - alles gespendet von Vereinsmitgliedern. Herzlichen Dank dafür. Und auch an alle Helfer vor und hinter den Kulissen. Und auch für die Spenden an Erika und ihren kranken Hund.
Mit einem Feuerzauber am Hundeplatz haben die Hundefreunde ihren Saisonabschluss gefeiert. Aber natürlich nicht mit leerem Magen. Neben Gulasch aus dem Kessel, Kürbissuppe, Stollen oder Apfelbrot gab es auch heiße Marille und Kinderpunsch. Vorsitzende Doris Gronbach-Steinschnack dankte allen Trainern, Vorstandsmitgliedern und Helfern, ohne die ein erfolgreiches Vereinsjahr nicht möglich gewesen wäre.
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Erleichterung und Freude nach bestandener Prüfung (v.l.): Andrea Diem mit Mila (Lessinia Lagorai, drei Jahre), Renate Petrich mit Ahyoka (Border Collie, 4), Nicole Müller-Menrath mit Nala (Labrador-Mix, 2), Doris Gronbach-Steinschnack mit Toto (Yorkshire, 8), BLV-Prüferin Renate Kalteis, Torsten Einhorn mit Finn (Malinois-Mix, 4), Richter-Anwärterin Elke Engel-Lindinger, Andrea Landsmann mit Mila (Aussie, 4), Prüfungsleiterin Laura Müller-Rohrauer und Sabine Schmidt mit Buddy (Mix, 3).
Eine der letzten Veranstaltungen der Hundefreunde in diesem Jahr kann als Bestätigung der guten und konsequenten Arbeit gewertet werden, die Trainer und Vorstandschaft leisten. Denn alle sieben Mensch-Hund-Teams haben die Begleithundeprüfung bestanden, was durchaus nicht selbstverständlich ist. Birgt dieser Test doch etliche Tücken und Stolpersteine. Das beginnt schon mit dem theoretischen Sachkundenachweis, setzt sich im Unterordnungsteil auf dem Platz fort und endet mit dem Verhaltenstest in Menschengruppen und an öffentlichen Plätzen. Neben den vier Grundkommandos Sitz, Platz, Fuß und Hier sowie Leinenführigkeit müssen die Leistungsrichter vor allem auf freudiges Arbeiten des Hundes auch unter Stress-Situationen, Harmonie des Teams und soziale Verträglichkeit achten. „Auf unserem Trainingsplatz haben die Hunde leider jede Menge Stress, denn immer noch herrscht eine Hasenplage und ist das Gelände mit deren Kötteln übersäht“, bedauert Vorsitzende Doris Gronbach-Steinschnack. Was natürlich am Prüfungstag erschwerend hinzu kommt: die Aufregung der Hundeführer. „Die Stimmungsübertragung auf den Hund ist nicht zu unterschätzen“, so BLV-Richterin Renate Kalteis. Trotz all dieser Widrigkeiten konnte sie am Ende des Tages allen sieben Teams zur bestandenen Prüfung gratulieren, ebenso den Trainerinnen Rita Renner und Andrea Diem, selbst Prüfling. Mit Geschenken bedankten sich die Hundefreunde bei der Prüferin und der Prüfungsleitung Laura Müller-Rohrauer, bei den Trainerinnen, bei Küchenfee Gerlinde Göbel, die mit einer hervorragenden Kürbissuppe überraschte.
Klein, aber oho: Die zweite Rallye der Hundefreunde Eggenfelden hat Herbert Kißling mit seinem zwei Jahre alten Yorkshire Karli gewonnen, vor Helena Rixinger mit Toypudel Emmy und Tanja Perkhuhn mit Aussiewelpen Nero.
Zwölf Teams hatten sich angemeldet und gingen in Winiham, Gemeinde Mitterskirchen, an den Start. Darunter auch zwei Teams aus der Welpengruppe, unterstützt von ihrem Trainer Torsten Einhorn. Auf sie warteten die gleichen Aufgaben wie auf ihre erwachsenen Artgenossen, allerdings mit kürzerer Distanz. Die ersten Stationen befanden sich direkt am Hof von Reine und 2. Vorsitzender Andrea Diem. Der Hundetransport im Wagen, ein kleiner Slalom durch sechs Stangen, auf Podesten balancieren, waren die ersten Herausforderungen, die es zu meistern galt. Dann ging es auf die Strecke zum Muffinspiel. Die nächsten Stationen waren der Seilparcours, die Bowlingbahn, ein Fotoshooting und das Spiegelbild. Dazwischen gab es immer wieder Rätsel zu lösen oder Gegenstände zu finden.
Alle Teilnehmer haben die Strecke mit Bravour gemeistert und fanden sich zum gemeinsamen Mittagessen wieder auf dem Hof ein. Gestärkt mit Kartoffelsuppe, Kaffee und Kuchen ging es dann zur Siegerehrung. Besonders stolz sind die Hundefreunde auf ihre beiden Welpen (vier und fünf Monate jung), die gemeinsam mit ihrem Trainer Torsten Einhorn um den dritten Platz kämpften.
Als Sieger zeigte sich nach gut zwei Stunden über Stock und Stein Hundefreunde-Urgestein Herbert Kißling (seit 2011 im Verein) mit seinem Yorkshire Karli mit nur einem Punkt Vorsprung vor Helena Rixinger mit ihrem Toypudel Emmy.
Nach einem Stechen auf der „Futterstraße“ und Fragen über den Hund an die Frauchen und Herrchen eroberte Tanja Perkuhn mit ihrem Aussiewelpen Nero den dritten Platz, gefolgt von Torsten Einhorn mit Finn (Malinois-Mix) und Martina Steckermeier mit dem Aussiedoodle Elly auf den Plätzen vier und fünf.
Der Dank der Hundefreunde gilt der Familie Diem.
Besitzer von Hütehunden kennen das zur Genüge und nicht immer zu ihrer Freude: Border Collie und Co arbeiten, ob Frauchen oder Herrchen das wollen oder nicht. Fehlverhalten wie Schnappen (Jogger), Hochspringen (Kinder) und totale Fixierung auf Bälle bis hin zum Hüten von Schatten sind nicht selten. Damit das Arbeiten mit diesen speziellen Hunden und auch allen anderen hochreaktiven Rassen leichter fällt, haben die Hundefreunde ein Hütehund-Seminar mit Kathrin Mosandl vom BLV veranstaltet. Dafür erfuhren sie an zwei Tagen, dass Hüten eine Sequenz des Jagdverhaltens und als solches selbstbelohnend ist. „Um einen Hütehund artgerecht und familienkompatibel zu halten, braucht es besondere Sachkenntnis“, so die Trainerin. Das Entspannungstraining als größten Teil der Arbeit mit Hütehunden brachte die Trainerin in dem Seminar ebenso nahe wie das saubere Arbeiten mit klar definiertem Anfang und Ende. Auf dem Stundenplan standen Konzentrationsübungen, Impulskontrolle, Verhalten gegenüber anderen Hunden, Sequenzen aus Hundesport, Fütterhandling, Physio und Podestarbeit. Wichtig dabei: „Man muss jeden Hund individuell betrachten, Vorerfahrungen mit einbeziehen und sehen, wie der Hund lebt, was er können sollte usw", so Mosandl.
Für nächstes Jahr ist die Trainerin schon wieder gebucht für zwei Termine im Mai, der erste ist schon ausgebucht.
Die Hundefreunde haben Feuer gefangen: Sie veranstalteten ein Seminar über Treibball mit Katrin Mosandl aus Bad Bayersoien, seit über zehn Jahren Trainerin und seit 2019 Obfrau im BLV für diese trendige Hundesportart. "Beim Treibball geht es um Kommunikation zwischen Hund und Hundeführer mit Sicht- und Hörzeichen. Der Hund wird voran und seitwärts zu den Bällen geschickt, die er in ein drei Meter breites Tor treibt", so eine Kurzbeschreibung von Mosandl. Alle gesunden Hunde können Treibball spielen. So war am Vereinsgelände in Mitterhof auf dem Spielfeld von 30 mal 15 Meter vom Yorkshire bis zum Labrador-Mix auch jede Größe vertreten. Die Hunde mussten sich im Arbeiten auf Distanz und Impulskontrolle beweisen. 2. Vorsitzende Andrea Diem absolviert derzeit beim BLV eine Trainerausbildung im Treibball. Im September startet der erste Kurs bei den Hundefreunden. Ob es im nächsten Jahr ein Turnier geben wird, ließ Vorsitzende Doris Gronbach-Steinschnack noch offen.
Da haben sich einige Eltern wohl einen Bärendienst erwiesen: Nach einem Nachmittag mit viel Spaß bei den Hundefreunden wollen einige der jungen Gäste nun selbst
einen Vierbeiner und liegen Mama und Papa mit dem Wunsch in den Ohren. Dass so eine Anschaffung wohl überlegt sein muss, viel Verantwortung bedeutet und auch nicht immer umsetzbar ist, erfuhren
die Kinder im Rahmen des städtischen Ferienprogramms ebenso wie das Hunde-Abc.
Zwei Termine hatte der Verein angeboten und jeweils 20 Kinder bespaßt. Am Anfang lernten die Gäste per Schautafeln Verhaltensregeln gegenüber dem Hund kennen: Nicht
am Schwanz ziehen, einen schlafenden Hund in Ruhe lassen, keine Schokolade füttern und vieles mehr.
Der praktische Teil machte den Kindern natürlich mehr Spaß. So durften sie mit Yorkshire-Mix Toto im Kreis longieren und ihn auf ein Podest locken, natürlich mit
vielen Leckerlis in der Hand. An einer anderen Station kletterten sie mit Labrador-Mix Nala und Malinois-Mix Finn auf Kabeltrommeln, balancierten über eine Wackelbrücke oder schickten die Hunde
auf Hocker. Wie sie einen Hund dazu bringen, über ihre ausgestreckten Arme zu springen oder zwischen den Beinen Slalom zu laufen, lernten die Kinder mit Spitz Jasper im Dogdance. Halt, Sitz,
Platz, Elemente aus dem Rallye-Obedience, und vieles mehr übten die Gäste mit Hütehunden.
Welch feine Nasen die Hunde haben, zeigten Hovawart Freja, Appenzeller Anni und Akita-Mix Leo beim Mantrailen. Dabei galt es, anhand einer Geruchsprobe ein
verstecktes Kind zu finden.
Da die Hunde zwischendrin auch Pausen brauchten, spielten die Kinder Bingo. Dabei mussten sie Bilder den richtigen Rassen zuordnen. Als Belohnung gab es Holzperlen,
die sie in Leckerlies für ihren Lieblingshund umtauschen konnten.
Zum Abschied überreichte Vorsitzende Doris Gronbach-Steinschnack an jedes Kind ein Foto, das es mit seinem Lieblingshund zeigte, aufgenommen von Fotografin Conny
Wimmer. Ebenso gab es eine Hundefibel und noch kleine Geschenke.
Regen und Hitze – das sind die größten Feinde der Hundefreunde Eggenfelden. Daher hielten sie wegen der hohen Temperaturen die Vorführungen mit den Hunden beim Sommerfest sehr kurz, denn das
Tierwohl geht immer vor. Umso länger zog sich dagegen das Fest selbst hin. Erst gegen halb zwei Uhr nachts war es zu Ende.
Da einige frühere Trainer und auch Mitglieder aufgrund der Neuaufstellung und -ausrichtung des Vereins zurückgekommen sind, kreisten viele Gespräche um Erinnerungen unter dem Motto: „Weißt du
noch…“ Auch Hundebesitzer, die den Verein noch nicht kannten, kamen und buchten gleich den einen oder anderen Kurs.
Zur guten Stimmung trug abends Livemusik der Band Dry-Light mit Franz, Lois und Bernhard bei, die mit Schlagern, Country-Musik, Rock und Pop unterhielten. Das nutzte das eine oder andere Pärchen
für ein Tänzchen.
Bei den Show-Einlagen am Nachmittag zeigte auch Susanne Neumeier ihr Können im Dogdance mit dem elfjährigen Jasper. Sie trat dem Verein schon 2011 bei, damals gerade elf Jahre alt. Jetzt stellte
sie ihre neuesten Kunststücke vor: Hund steht auf ihren Fußsohlen, geht Slalom zwischen ihren Beinen oder springt über ihre ausgestreckten Arme.
Torsten Einhorn, Andrea Landsmann, Conny Wimmer, Vorsitzende Doris Gronbach-Steinschnack und Vize Andrea Diem führten Elemente aus dem Longieren und der Begleithundeprüfung vor.
Bei den Grillspezialitäten war der Steckerlfisch von Torsten Einhorn der Renner. Da er auch Mitglied im Bezirksfischereiverein Eggenfelden ist, konnte er von diesem einiges an Equipment leihen.
Das Fazit der Vorsitzenden am Ende: „Wenn es allen so gut gefallen hat wie mir, dann bin ich zufrieden.“
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eMail: [email protected]
Vereinsgelände:
Gewerbegebiet Mitterhof
84307 Eggenfelden
Postadresse:
Doris Gronbach-Steinschnack
Landshuter Straße 104
84307 Eggenfelden
0170-2191770